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Buße

Für das Sakrament  der Sündenvergebung und Versöhnung mit Gott verwendet man verschiedene Begriffe: Beichte, Bußsakrament, Sakrament der Versöhnung. Gemeint ist mit unterschiedlicher Akzentuierung dasselbe. "Beichte" akzentuiert das Bekenntnis der Sünden, "Buße" das Thema der Wiedergutmachung und der Übernahme der Verantwortung, "Versöhnung" die Überzeugung, dass Gott auch den Sünder annimmt und seine Sünden richtet, d. h. in Ordnung bringt und vergibt. Beichte und Buße klingen zunächst unangenehm, muss sich der Mensch doch seinen eigenen Sünden stellen und für seine Schuld Verantwortung übernehmen. Das Bußsakrament ist aber gerade das Zeichen dafür, dass Gott sich auch dem schuldig gewordenen Menschen nicht entzieht, sondern seine Vergebung anbietet.
Durch diese Vergebung, die der Beichtende durch den Priester von Gott selbst empfängt, wird der Einzelne mit Gott versöhnt, aber auch mit seinen Mitmenschen, mit der Kirche und der ganzen Schöpfung; d. h. ihm wird zugesagt und erfahrbar gemacht, dass von Gott her seine Sünde und Schuld beseitigt sind. Die Situation der Taufe ist wiederhergestellt. So wird die Gotteskindschaft jedes Getauften in der Beichte erneuert und gefestigt.

Im Sakrament der Beichte geschieht Versöhnung mit Gott und den Menschen - darum geht es im folgenden Video der Serie "Katholisch für Anfänger" von katholisch.de.

Die komplette Serie ist für öffentliche Vorführungen und Gemeindearbeit verfügbar bei der Medienzentrale Eichstätt.

Was bedeutet Beichten?

Beichten in St. Pius

Durch die Corona-Pandemie ist die Beichte im Beichtstuhl derzeit nicht erlaubt. Wer beichten möchte, muss vorher einen Termin mit Pfarrer Geistbeck ausmachen (Telefon: 81747)

im Moment nur nach Vereinbarung! (Die Möglichkeit zur Beichte besteht jeweils am Samstag vor der Abendmesse. Sie können aber auch jederzeit einen Termin für ein Beichtgespräch mit Pfr. Geistbeck vereinbaren. Der Kontakt erfolgt über das Pfarrbüro).